Meditation – Brücke zum Bewusstsein

Die wissenschaftliche Basis der Meditation und dessen Nutzen zum Wohle der Menschheit.

Autor: Helmar Rudolph – www.mrmasterkey.com

Immer wieder wird uns gesagt, wir sollten doch meditieren. Seit vielen Jahrhunderten ist Meditation im Osten ein fester Bestandteil der Kultur. Im Westen hingegen beschränkte es sich auf Kloster sowie den einen oder anderen, der Kontakt zur östlichen Lebensweise hatte. Was ist Meditation eigentlich, und was steckt dahinter? Die Antworten darauf dürften dich überraschen.

Der Ursprung des Wortes ist lateinisch (“meditatio”) und bedeutet so viel wie Kontemplation, Denken, Überlegen, Betrachten, Abwägen, Studieren, also einer dauerhaften, ruhigen Gedankenausrichtung auf ein bestimmtes Thema.

Silhouette of meditating manMeditation unterscheidet sich von Kontemplation und Konzentration dadurch, dass es negativ-empfänglich ist, während Konzentration positiv-impulsgebend ist und Kontemplation irgendwo dazwischen anzusiedeln ist.

Bei der Meditation suchen wir uns gewöhnlich einen ruhigen Ort, möglichst in der Natur fern vom menschlichen Treiben. Dort nehmen wir bequem Platz und bringen unsere Atmung bewusst in Einklang.

Der Fokus auf die rhythmische Tiefenatmung führt automatisch dazu, dass unsere Aufmerksamkeit nach innen gelenkt wird. Dabei beruhigt sich das hektische Geplapper des Verstandes, und neue Räume tun sich auf. Man ist jetzt empfänglich und offen für Signale von außen. Doch was ist dieses “außen” eigentlich? Um das zu verstehen, müssen wir in die 50er Jahre des letzten Jahrhunderts zurückreisen.

Damals war es der deutsche Physiker W.O. Schumann, der festgestellt hat, dass es in dem Hohlraum zwischen der Erdoberfläche und der Ionosphäre (in ca. 55km Höhe) eine stehende Welle gibt. Diese wird durch Blitzeinschlag und die dadurch entstehende Entladung erschaffen. Dabei kommt es zu bestimmten Ausschlägen bei 7.8 Hertz, bei 14, 20,26,33,39 und 45Hz. Aber auch diese sind nicht immer vorhanden, sondern häufen sich an bestimmten Orten zwischen 20 Uhr und 22 Uhr Universal Time, in Südostasien, Afrika und Amerika um 10 Uhr, 16 Uhr und 22 Uhr.

Abstract mandalaDie Entladung über Blitze entsteht aufgrund des Unterschiedes zwischen der positiven Ladung der Ionosphäre und der negativen Ladung der Erdoberfläche. Dieser Prozess ist in seiner Grundlage ein Informationsübertragungsprozess. Hiermit wären wir wieder bei der Meditation, die nichts anderes ist als ein Informationsübertragungs- und somit Bewusstwerdungsprozess.

Jetzt wird es interessant. Während sich unser körperliches System durch rhythmische Tiefenatmung beruhigt, senkt sich auch die Aktivität unserer Gehirnwellen. In der Neurobiologie hat man herausgefunden, dass es 5 verschiedene Bewusstseinszustände gibt, die mit Beta, Alpha, Theta, Delta und Gamma bezeichnet wurden. Beta bezeichnet den Wachzustand, während Alpha den meditativen Zustand bezeichnet. Bei Theta befinden wir uns im schlafähnlichen Zustand, während Delta und Gamma noch viel tiefer sitzen.

Blue space NebulaIm Alpha Zustand gibt es auch hier eine dominante Frequenz, und diese liegt bei 7.83 Hertz. Das ist dieselbe Frequenz wie bei der Schumann Resonanz. Was bedeutet das nun für uns?

Die Antwort ist verblüffend und offenbarend zugleich: Wir werden in der Meditation zu einem Teil eines geschlossenen Schwingungskreises. Wir gehen in Resonanz mit der Erdfrequenz. Die 7.83 Hertz entstehen nämlich durch das Teilen der Lichtgeschwindigkeit durch den Erdumfang, als ca. 300.000 geteilt durch ca. 40.000, also grob 7.5 Hertz ergibt.

Was das technische Auge erstaunt, ist für den Meditierenden eine Segnung. Dadurch nämlich, dass er sich in die Stille begibt, bekommt er ohne nennenswerten Kraftaufwand Zugang zu einer Vielzahl neuer Informationen, Erkenntnisse und Einsichten. Es ist quasi ein Mega Download, der dort gestartet wird. Da es aber ein bidirektionaler Vorgang  ist, füttert somit auch der Meditierende das  Feld, aus dem er schöpft – ein Feld, dass auch andere durch ihre Meditation seit Jahrtausenden – wenn nicht gar länger – gefüttert haben.

Der Meditierende greift als auf das menschliche Bewusstsein zurück, das sich in diesem Feld angereichert hat. Dadurch, dass es aber über eine bestimmte Qualität verfügt und diese durchweg positiv ist, wirkt sich auch die Meditation durchweg positiv auf den menschlichen Organismus und seine Geisteshaltung aus.

Meditation macht also bewusst. Bewusstsein hat die Eigenschaft, Nutzen zu erbringen. Das, worauf der Unbewusste keinen Zugriff hat, ist für den Bewussten selbstverständlich. Er besitzt das Wissen und kann dieses entsprechend anwenden. So verändert er durch ein Verständnis seiner selbst seine äußeren Umstände. Er ist der Meister seines Lebens und nicht ein Opfer der Willkür anderer.

In Kürze: Meditation verbindet das Individuum mit einem Feld, das permanent besteht und seit Urzeiten gefüttert und somit am Leben gehalten wird. Der Meditierende findet somit nicht nur mehr über sich selbst heraus, sondern auch über seine Rolle im Leben auf der Erde. Daher ist es jedem angeraten, regelmäßig zu meditieren, sich zu besinnen.

MeditationDer Fortgeschrittene nutzt dann diesen Zustand, um sich zu konzentrieren, d.h. vollkommen im Objekt seiner Begierde aufzugehen. Dadurch sendet er elektromagnetische Impulse vom Hirn aus den Vagus Nerv hinunter, welcher im Solarplexus endet. Dadurch wirkt er prägend auf sein Unterbewusstsein ein und erschafft sich durch dessen negativ-empfängliche Natur neue Realitäten. Er erfüllt sich also seine Wünsche auf wissenschaftlich-exakte Art und lebt somit ein Leben auf höheren Ebenen.

Er macht sich die Gesetze der Natur untertan, indem er zunächst ein vollkommenes Verständnis dieser Gesetze erlangt und sie beachtet. Dadurch findet er sich im Einklang mit der Natur ein, eine Natur, die überall im Überfluss produziert, somit auch für den, der wieder zu einem bewussten Teil von ihr wird. Für andere mag er privilegiert erscheinen, aber er hält sich schlichtweg nur an die Gesetze der Natur.

Wissen, Wagen, Wollen, Schweigen!

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